Mein Kollege, der Bot: Wie Bots deinen Job (noch) attraktiver machen
Robot Process Automation (RPA) ist eine Automatisierungstechnologie für Geschäftsprozesse. Die Bots übernehmen sich wiederholende, regelbasierte und manuelle Prozessschritte – und entlasten so Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ihnen bleibt mehr Zeit für anspruchsvolle Aufgaben.
RPA ist damit ein Teil der digitalen Transformation, die bei thyssenkrupp Materials Services den Arbeitsalltag begleitet. Denn es geht unter anderem darum, die Prozesse unter der Motorhaube zu automatisieren und standardisieren. Damit die menschlichen Kolleginnen und Kollegen mehr Zeit für andere Tätigkeiten haben. „Wir unterstützen Teams und Abteilungen ganz konkret dabei, eher repetitive Tätigkeiten an maßgeschneiderte Bots auszulagern“, beschreibt Patrick Berghoff, Project Manager Operative Digitalization im Digital Technology Office von thyssenkrupp Materials Services die Aufgabe. „RPA macht Menschen also nicht überflüssig, sondern gibt ihnen Freiräume. Abteilungen, die diese Möglichkeit nutzen, merken schnell: Bots steigern die Arbeitszufriedenheit.“
Tatsächlich übernehmen die Bots meist nur einen kleinen Ausschnitt in komplexen Prozessen – und zwar den eher eintönigen Teil. Sie können beispielsweise Daten von einem Programm in ein anderes einfügen, Daten analysieren oder überprüfen, Berichte erstellen und per E-Mail verschicken. Die Kosten sind in der Regel überschaubar und amortisieren sich schnell. Im Pilotprojekt für thyssenkrupp Schulte übernahm der IDIL Bot administrative Aufgaben, sodass täglich etwa zehn Minuten an manueller Arbeit pro betroffenem Mitarbeitenden entfallen.