Here comes the sun

Die Business Area Materials Services distanziert sich von klimaschädlicher Energie. Mit einem der größten Solarprojekte des Landes macht sich die Business Area Materials Services in den Niederlanden unabhängig von klimaschädlicher Energie. Aber auch Kunden wird geholfen, ihre Ökobilanz zu verbessern.

Neun Fußballfelder groß: So viel Platz werden die 13.000 Solarpanelen einnehmen, die thyssenkrupp Materials Nederland, ein Unternehmen der Business Area Materials Services, auf den Dächern zweier Niederlassungen in Holland installiert.

Mit dem Solarstrom sollen mehr als zwei Drittel des Energiebedarfs an den Standorten Veghel und Zwijndrecht gedeckt werden. Der Rest kommt aus regenerativen Quellen von Partner Greenchoice. Die anderen Niederlassungen von thyssenkrupp Materials Nederland nutzen ebenso 100 % umweltfreundliche Energie. Damit wird konsequent auf Ökostrom gesetzt.

Mit einer angepeilten Leistung von 2,3 Megawatt pro Jahr ist die 64.000 m-Anlage aktuell das zweitgrößte Solarprojekt im ganzen Land. Von der Business Area Materials Services ist dafür keinerlei Eigeninvestition nötig. Die Firma KiesZon, Partner von Greenchoice, übernimmt die Kosten für Anschaffung und Aufbau der Solaranlage. Nach zehn Jahren kann die Anlage erworben und thyssenkrupp Materials Nederland somit zum eigenständigen Stromproduzenten werden.

Das schont die Umwelt, dient der Gemeinschaft und zahlt sich auch fürs Geschäft aus.

Bob Adams, Marketing Manager bei thyssenkrupp Materials Nederland

Dichtes Dach, geringe Wärmeverluste

Auch auf anderen Wegen versucht die Business Area in den Niederlanden ihren ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten. Beispielsweise wird momentan die Beleuchtung einiger Standorte mithilfe energiesparender LED-Technik modernisiert. Darüber hinaus werden in Schmirgelschleifmaschinen spezielle Luftfilter verwendet, um eine hohe Reinheit der Abluft zu gewährleisten. Bei Ölprodukten erhalten biologisch abbaubare Sorten den Vorzug. Und die Zulieferer sind aufgefordert, umweltschonende Verpackungen zu verwenden. So viel Engagement wird belohnt: Das Solarprojekt ist Anwärter auf den thyssenkrupp Innovationspreis.

Dass sich mit Dächern gut Energie sparen lässt, beweist thyssenkrupp auch im schweizerischen Bronschhofen. Hier hat thyssenkrupp Materials Schweiz die Bedachung der Produktionshalle 7 und des Hochregallagers (zusammen 1.330 m2 Fläche) teilsaniert. Mehrlagige Dämmungen und dichtere Lichtkuppeln wurden installiert. Der Einspareffekt: Es wird nur noch etwa die Hälfte der bisherigen Wärme nach außen abgegeben.

Wahrzeichen mit weniger Verbrauch

Doch die Business Area Materials Services spart nicht nur selbst Energie, sondern hilft auch seinen Kunden dabei. So wurden mithilfe von thyssenkrupp Plastics die leuchtenden Telekom-Logos am Kölner Fernsehturm saniert. Die große Herausforderung dabei: auch mit LEDs den richtigen Farbton zu treffen. Die passende Zusammensetzung blauer und roter Leuchtdioden hat es schließlich möglich gemacht: Die drei Telekom-Logos erstrahlen weiterhin im perfekten Magenta über der Stadt.

tk-play

Installation der Solarpaneele in den Niederlanden

Installierte Solarpanelen auf den Dächern zweier niederländischen Niederlassungen von thyssenkrupp

Installierte Solarpanele